Somesongs spielen in der Willmenroder Kirche

Die Willmenrod-Westerburger Band „Somesongs“ feiert am 26. Januar ihren sechsten Geburtstag. Dazu gibt es, fast schon traditionell, ein Konzert in der Dorfkirche in Willmenrod. Dieses Mal, wie schon vor vier Jahren, mit Unterstützung des „Heartchors“. Der Chor wurde als Projektchor im Rahmen der 800-Jahre-Willmenrod-Feier 2012 gegründet und hat sich seitdem eine große Fanschar ersungen. Für Somesongs hat der Chor zudem eine besondere Bedeutung, singt doch Sängerin PenniJo Blattermann auch im Chor und wurde von dort gewonnen.

Somesongs. Foto: Veranstalter

Willmenrod. Die Amerikanerin und Wahlwesterwälderin ist seit Sommer 2016 Frontfrau von Somesongs und wurde zuletzt überregional durch ihren Auftritt bei Voice of Germany bekannt. Somesongs spielen seit sechs Jahren und spenden die erwirtschafteten Gagen für soziale Projekte in der Region. Bislang kamen rund 20.000 Euro an Spenden zusammen.

Musikalisch bewegt sich die fünfköpfige Band zwischen Rock und Soul, verschmilzt aber auch Country oder Jazz-Elemente zu einem eigenen Sound. „Wir spielen Pop-Musik im ursprünglichen, genreübergreifenden Sinne des Wortes“, definiert Gitarrist Günter Weigel. Populäre Songs, aber auch versteckte Perlen der Musikgeschichte finden Eingang ins Repertoire. Ein paar Klassiker sind immer auf der Setlist, andere wechseln. Das Repertoire der Band umfasst inzwischen rund 100 Stücke, darunter auch einige selbst getextete und komponierte.

Für den Auftritt in der Kirche haben die fünf Musiker, passend zum Ambiente, soulige Nummern und ein paar selten gespielte Stücke ihres Repertoires zusammengestellt. Die Einnahmen des Abends sollen einer Familie aus Waigandsheim zugutekommen, die durch einen Brand ihr Hab und Gut verloren haben. Los geht es um 20 Uhr mit dem Heartchor.

Voice of Germany: Daumen drücken für Westerburgerin Penni Jo

WesterburgVoice of Germany: Daumen drücken für Westerburgerin Penni Jo

Angela Baumeier 

Fröhlich öffnet Penni Jo (Blattermann) die Tür, ruft „Hier oben!“, bietet ein Getränk an und setzt sich bequem aufs Sofa. Sie ist bereit: Bereit für das Interview, bereit völlig neu durchzustarten. Sie lebt für die Musik und ist Kandidatin bei der Show „Voice of Germany“. Für sie ist der große Tag gekommen: Sie ist dabei, wenn die letzten Plätze in den Teams von Michael Patrick Kelly, Yvonne Catterfeld, Mark Forster sowie Michi (Beck) und Smudo (Michael Bernd Schmidt) erobert werden. Wird sie es schaffen, kann sie mit ihrem Song Tom Traubert‘s Blues von Tom Waits punkten, zieht sie in die Battles ein?

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Artikel von Tatjana Steindorf, Benefizkonzert auf der Basaltbühne

I FEEL LUCKY: BENEFIZKONZERT AUF DER BASALTBÜHNE

„I feel lucky”, sang Penni Jo Blatterman (Westerburg) von der Gruppe Some Songs – und den Zuhörern ging es bestimmt ebenso. Das Open-Air-Konzert der Reihe „umsonst & draußen” im Stöffel-Park hat den Besuchern einen wunderschönen Abend mit mehr als drei Stunden Musik ermöglicht. Darüber hinaus wird er noch weiteren Menschen Freude bereiten, denn der Erlös geht als Spende an HELFT UNS LEBEN, die Hilfsorganisation der Rhein-Zeitung.

Vom Regen geküsst, ging es erst richtig los

Mit deftigem Rock and Blues begannen die Band Walk the Line und ihr etwa 250-köpfiges Publikum.

„Mustang Sally”, „Sweet home Chicago” oder „Sharp dressed man” gehören zu dem Repertoire der Westerwälder Band, das sie stimmlich (Udo Lietz), rhythmisch (Andrej Kurt, Schlagzeug) und an der Gitarre (Erhard Reichelt, Lutz Neeb und Bassist Ulli Altrichter) überzeugend darboten.

Eine gerissene Gitarrenseite am Anfang und ein heftiger, kurzer Regenschauer wurden gut überstanden – danach strömten sogar noch mehr Besucher herbei. Heiter saß oder stand man, wippte mit, sang mit und unterhielt sich. Musik und Kulisse stimmten, was will man mehr?

„Spaß muss sein”, gab Sänger Lietz als Devise aus und meinte ehrgeizig: „Wir wünschen uns mehr Zuschauer.”

Das Stöffel-Park-Team um Leiter Martin Rudolph sowie Johannes Schmidt (Kulturbüro der Verbandsgemeinde Westerburg) sorgten derweil für das nötige Drumherum samt Imbiss und Getränken.

Sängerin Penni nimmt den Regenschauer mit Humor und modischer Nonchalance

Die Stimmung wurde mit zunehmender Dunkelheit immer ausgelassener. Als Some Songs auftraten, entspann sich sogar ein kleines „Privatgespräch” zwischen Sängerin Penni und einem Gast aus einer feierstarken Gruppe, das die gebürtige Amerikanerin charmant und schlagfertig führte. „Eine coole Socke ist sie geworden”, meinte ein Zuhörer anerkennend, der ihren ersten Auftritt ein Jahr zuvor am gleichen Ort  miterlebte und sich an eine noch nervös klingende Stimme erinnerte.

Nun tönte es warm, kräftig und selbstsicher „Papa was a rolling stone”, „Son of a preacher man”, „Englishman in New York” und vieles mehr. Das Repertoire von Some Songs ist groß.

Für einige Lieder gesellte sich Sängerin Lea Fujiwara auf die Bühne und so ging „All about that bass” oder „I will survive” doppelt gut unter die Haut. Schlussendlich standen die beiden befreundeten Bands („man kennt, man hört, man schätzt sich”, so Günter Weigel von Some Songs) auf der Bühne für „Black magic woman” und „Knocking on heavens door” – das Publikum sang mit, dass es eine Freude war! Und Band-Techniker Juan Roos hatte dafür das Bühnenmikro ergattert.

Wenn das so weiter geht, wird aus dem Begriff Woodstock langsam aber sicher Stöffelrock. Reimen tut es sich schon einmal. Statt „Tüten” gab’s halt Flaschenbier, und das mit der Harmonie und dem netten Miteinander war schon mal gegeben.

Hinweis: Mehr zu der Band Some Songs, deren Mitglieder – wie Walk the Line – schwerpunktmäßig aus der Verbandsgemeinde Westerburg kommen, gibt es auf der Homepage von Some Songs.

(Text und Fotos: Tatjana Steindorf)

 

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WW Kurier Artikel

Feucht-heißes Rock-Konzert in Enspel

So wie in den vergangenen vier Jahren zuvor wurde wieder ein Sommerabend unter dem Motto „umsonst & draußen“ auf der 112 Quadratmeter großen Basaltbühne des Stöffel-Parks eingerichtet. Und die Open-Air-Veranstaltung lockte wieder viele Besucher nach Enspel, die gemeinsam einen Sommerabend feiern wollten und die sich auch durch gelegentliche Sommerregenschauer nicht entmutigen ließen.

Impressionen. Fotos: Klaus-Dieter Häring

Enspel. „Da haben wir schon viel schlimmere Unwetter auf der Loreley erlebt. Da ist das hier doch ein Pippifatz“ war einem der Besucher zu entlocken. Und auch der Geschäftsführer der Westerwaldtouristik Martin Rudolph reagierte. Er öffnete bei einem der massiven, kurzen Regenschauer die angrenzende Halle und bot so für einen kurzen Moment einen trockenen Unterstand. Für die kürzeren Schauer stellte er Regencapes kostenlos zur Verfügung, die dann auch reichlich genutzt wurden. Denn die Besucher ließen sich nicht durch den Regen entmutigen und harrten bei immer noch sommerlichen Temperaturen aus.

Ein Grund dafür, dass diese Veranstaltung schon mit Beginn über 250 Besucher hatte, war das tolle Ambiente der Basaltbühne mit ihren 400 Sitzplätzen. Aber auch die angekündigten Bands sorgten für die entsprechende Besucherresonanz. So wie die Gruppe „Walk the line“. Eine Band die sich aus lauter „ehemaligen Musikern“ zusammensetzt und ihren Ursprung in einem Treffen der drei Vollblutmusiker Erhard Reichelt (Gitarre), Ulli Altrichter (Bass) und Sänger und Gitarrist Lutz Neeb hat. „Wir haben uns vor drei Jahren zusammengesetzt und wollte einmal etwas Gemeinsames machen“, erzählt Lutz Neeb aus den Anfängen. Schnell wurde ein Name gefunden und die Gruppe mit Andre Kurt (Schlagzeug) und Udo Lietz (Sänger) vervollständigt. Und schnell machte sich auch die Richtung der fünf Musiker bemerkbar. „ZZ Top, Country, Cream und Clapton“ umreißt Lutz Neeb in kurzen Worten den Bogen der gespielten Stücke. Und mit Begeisterung wurden „Hey Joe“, „Kokain“ oder Stücke von Peter Green „aus dem Jahre 1965“ gespielt. Eine Begeisterung die sich auch schnell beim Publikum breit machte, das in seinen Regencapes mit Applaus nicht sparte.

Hieß die Veranstaltung „umsonst & draußen“ wurde man von Seiten des Veranstalters diesem Titel nur in Bezug auf „draußen“ gerecht. Denn mit „umsonst“ appellierte man an die Spendenfreude der Besucher, um, wie in der Vergangenheit, mit den Spendeneinnahmen soziale Zwecke zu unterstützen. Dies war eine der Bedingungen der zweiten Band des Abends „Some Songs“, hier zu spielen. Eine Band, die sich seit fünf Jahren aus Musikerinnen und Musikern aus dem Westerwaldkreis zusammengefunden hat „und im Jahr zehn bis zwölf Konzerte gibt“, erzählt in einer Regenpause Gitarrist Günter Weigel. „Wir wollten anfangs einfach nur ein bisschen Musik zusammen machen“, erzählt er weiter. Und sie wollten für ihre Auftritte kein Geld nehmen. „Rentner in unserer Band dürfen kein Geld dazuverdienen, die in Arbeit stehen, brauchen es nicht.“ So wurde es nach ersten „Gehversuchen“ mit Folk und Country mit der Zeit immer mehr und sogar ein Proberaum mit eigenem kleinem Tonstudio wurde gefunden. Gefunden wurden auch Projekte, in die man die eingegangenen Spenden steckte. Darunter die Kinderkrebshilfe, Seniorenheime „und auch bedürftige Einzelpersonen wurden unterstützt“.

Zusammengekommen ist mittlerweile ein hoher fünfstelliger Betrag, der sich an diesem Abend noch erhöhte. Denn als dann auch noch „Some Songs“ auf der Bühne stand, war das 400 Personen fassende „Auditorium Adrian“ sehr gut mit Besuchern gefüllt, die schon nach den ersten Anschlägen von Bassist Norbert Gundermann die Richtung der Band zu hören bekamen. Von den Temptations leitete „Papa was a rollin stone“ einen Abend mit Soul, Bues, Country ein und alles abgefasst für das „mittelalterliche“ Publikum, unter dem auch einige Jugendliche waren, die zu „Son of a preacherman“ und „Englishman in New York“ die Hüften kreisen ließen. Und es wurde keine Rockgröße vergessen. Lag der Einstieg bei den legendären „Temptations“, durften dann auch die Beatles mit „Come together“ oder von Woody Guthrie „This land is your land“ nicht fehlen. Ein toller Bandsound, der zusätzlich noch gesteigert wurde durch die wunderbare Stimme von Sängerin Lea Fujiwara und der oft mit einem lautstarken Applaus belohnt wurde.

Alles in allem ein toller Rockabend bei passendem Ambiente und dem dazu passenden Westerwälder Bier. kdh


Mit “Papa was a rollin stone” eröffnete die Band “Some Songs” ihren Auftritt im Stöffel-Park.
Mit “Papa was a rollin stone” eröffnete die Band “Some Songs” ihren Auftritt im Stöffel-Park.
Das Publikum im “Auditorium Adrian” sparte beim Rockabend im Stöffel-Park nicht mit Applaus und ließ sich auch durch gelegentliche Regenschauer nicht entmutigen.

 

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“Some Songs” spielen Benefizkonzert in der Kirche in Willmenrod

Schon vor Jahresfrist hat die Band Some Songs ihren Geburtstag mit einem Benefizkonzert in der Willmenroder Dorfkirche gefeiert. Am 20 Januar liegt nun das nächste Geburtstagskonzert an. „Wir haben bislang im Januar immer unseren Bandgeburtstag mit Fans mit einem Konzert in Willmenrod gefeiert, die Dorfkirche ist ein sehr schöner Ort für so einen Auftritt“, erklärt Günter Weigel, Gitarrist der Band und Ortsbürgermeister von Willmenrod.

Some Songs. Foto: Some Songs

Willmenrod. „Dieses Jahr wollen wir die Gelegenheit nutzen, der Stiftung „Helft uns Leben“ einen Scheck zu überreichen“. Insgesamt hat die Band bislang rund 15.000 Euro an soziale Projekte in der Region gespendet.

Das Konzert am Samstag, den 20 Januar steht für Some Songs ein bisschen auch im Zeichen eines Neustarts. Im Sommer hatten die beiden Sängerinnen Lea Fuji und Livia Munsch die Band verlassen. Seitdem singt die Amerikanerin PenniJo Blattermann bei Some Songs.

„Für den Auftritt in der Kirche haben wir eine gute Mischung zusammengestellt, die im Vergleich zum Auftritt vor einem Jahr fast nur neue Songs enthält“, so Günter Weigel. Neu im Repertoire sind Klassiker wie „Summertime“ oder „Over the rainbow“, aber auch aktuelle Stücke wie „No roots“ hat die Band eingeübt.

Der Eintritt ist frei. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. (PM)

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2017 Juli – Umsonst und Drauss – Stoffel Park

PUBLIKUM GENIESST SOME SONGS – GANZ UMSONST & DRAUSS

So viel war auf der Open-Air-Bühne im Stöffel-Park noch nie los”, staunte Martin Rudolph (Geschäftsführer des Stöffel-Parks), als die heimische Band „Some Songs” sich anschickte, in Enspel aufzutreten. Die Basaltbühne füllte sich unablässig, der Himmel zeigte ein fröhliches Blau, die Abendsonne blinzelte durch die Birkenäste. Die Wetterprognose hatte nichts Gutes versprochen, aber wenn Engel feiern …

Denn schließlich spielt die Formation „Some Songs” – eine Westerburger-Land-Kooperation mit starkem Schwerpunkt in Willmenrod – ausschließlich für den guten Zweck. Ihre Gage fließt zumeist an die Rhein-Zeitung-Stiftung HELFT UNS LEBEN. So freundlich wie die Taten wirken auch die Mitglieder, und so freundlich ist auch ihre Musik.

Relaxtes Benefizkonzert im Stöffel-Park

Bestens versorgt mit Getränken, Snacks und Sitzkissen machte sich das Publikum auf den Gabionen in dem ehemaligen Silo bequem. „I Feel Lucky“, „Take it Easy“, Morning of my Life” – allein die Titel passten schon zu diesem Abend. Und Beatles-Songs waren da schon ein Muss. In die Idylle hineingezogen und domestiziert wurden auch Stücke von Bruce Springsteen oder Janis Joplin.

Die Cover-Lieder von „Some Songs” sind geprägt von gutem alten Rock, Country, Pop und Jazz. „Irisch” können sie auch – Norbert Gundermann (Bass) präsentierte auch eine eigene Komposition in dem Stil. Er wie Ralf Grasmehr (akustische Gitarren, Harp), Achim Wüst (Schlagzeug) und Günter Weigel (Gitarren, Ukulele, Mandoline) lassen neben den Instrumenten auch ihre Stimme ertönen. Das alles ergibt Unterhaltung, die jedes Alter zu schätzen weiß. Zudem war die Lautstärke ohrenschonend, was nicht immer selbstverständlich ist, dafür sorgten die Techniker der Band: Jörg Podlinski und Juan Roos.

Eigentlich müsste sich die Gruppe umbenennen – in „Plenty Songs”. Denn samt Pause dauerte das Konzert locker drei Stunden, obwohl die Zeit schnell verging.

Oder wie wäre der Name „Penny Songs”? Denn: Die beiden jungen Sängerinnen Lea Fujiwara und Livia Munsch nahmen mit dem Konzert Abschied von der Band – Gastauftritte ausgenommen. Das ging allen Musikern ans Herz und sicher auch vielen im Publikum, die freundschaftlich und familiär mit ihnen verbunden sind. Wunderbarerweise haben die Herren eine hervorragende Nachfolgerin gefunden: Penny Jo Blattmann aus Stahlhofen a.W. Sie stellte sich beziehungsweise ihre warme, volle Stimme mit „Just the Way You Are” vor. Passt wie angegossen. Die drei Sängerinnen hatten sich den Applaus ebenso verdient wie die anderen Mitglieder.

Rund 350 Zuhörer waren zum Konzert erschienen. Und in der Spendenbox landeten rund 580 Euro für den guten Zweck.

(Text und Fotos: Tatjana Steindorf)